Motorola Xoom Test - Tablet PC Testbericht

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: Die Antwort der Android Community auf das iPad heißt Motorola Xoom. Motorolas Partnerschaft mit Google, und die Nutzung der Version 3.0 des mobilen Betriebssystems Android (Honeycomb), ließ keine anderen Schlüsse zu. Es ist unbestreitbar, dass das Motorola Xoom vielen potenziellen Tablet Käufern eine echte Alternative zu dem iPad 2 bietet.

Neben der Tatsache, dass das Xoom mit einer komplett neu überarbeiteten Version von Android OS ausgestattet ist, so sind auch die Hardware Eigenschaften des Tablets nicht zu unterschätzen. Lesen Sie alles Wissenswerte zum Motorola Xoom Tablet in unserem Test.

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(Bild: engadget.com)
Der 1GHz, NVIDIA Tegra 2-basierte Kern des Rechners protzt mit 1GB / DDR2 RAM, 32GB internem Speicher. Ein 10.1-Inch LED Display, mit einer Auflösung von 1280x800 Bildpunkten, 3G eingebaut, 2 Kameras – eine vorne und eine hinten, HD Video Fähigkeit, sowie jede Menge Möglichkeiten zur kabellosen Kommunikation: das ist die beeindruckende Hardwarekonfiguration des Xoom. Das Motorola Xoom ist mit dieser Hardware Ausstattung nicht nur konkurrenzfähig auf dem Tablet PC Markt, sondern nimmt, unter Berücksichtigung der möglichen Hardwareupgrades, die von Motorola angeboten werden und der, sehr starken, neuen Android 3.2 Software, einen absoluten Spitzenplatz, in den oberen Tablet PC Rängen ein! Keine Frage.

 

Hardware: Geräteabmessungen und Design des Motorola Xoom

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(Bild: engadget.com)

Mit 25cm Länge x 17cm Breite, und einer Höhe von 1,3cm ist das Xoom nicht wirklich als massiv anzusehen. Von einem wirklich eleganten Design kann aber dennoch nicht gesprochen werden. Mit einem Gewicht von knapp 700g ist das Motorola Xoom nicht gerade ein Federgewicht und auf Dauer etwas mühsam zu halten.

Das Xoom ist ganz eindeutig dafür ausgelegt, im Landscape-Modus betrieben zu werden. Natürlich kann es aber in die Richtung rotieren, in der der Benutzer es hält. Wenn es hochkant gehalten wird (Portrait Modus), befindet sich die Front Kamera genau in der Mitte des oberen Glasrahmens. Auf der linken Seite des Displays befinden sich die beiden Lautstärkeregler. Oben findet sich der Slot für die LTE SIM Karte, sowie für die MicroSD Karte. (Mehr dazu später in diesem Artikel). Unten am Motorola Xoom sind die Micro USB und mini HDMI Anschlüsse, sowie die Dock Sensoren. An der Rückseite des Xoom wird es leider etwas eng: Motorola hat den Power/Sleep Knopf geradewegs neben die Kamera und das Blitzlicht gesetzt. Obendrein werden diese Komponenten auch noch von den zwei Stereo Lautsprechern flankiert.

Es gibt leider Probleme, sowohl mit den Lautstärke Reglern, als auch mit dem Ein/Ausschalt Knopf. Die Volume Buttons sind schwer zu finden und zu benutzen, da sie extrem flach sind und sich sehr nahe an einer Vertiefung im Gehäuse des Xoom befinden. Ähnlich verhält es sich beim Ein-/Ausschalt Button. Die Platzierung an der Rückseite des Tablets ist nicht das Problem, aber wie bei den Lautstärkereglern auch, ist dieser kleine Knopf äußerst flach – und schlimmer noch: er hakt oft ein! Anstatt das Tablet aufzuwecken oder in den Schlafmodus zu versetzen, musste das Xoom heruntergefahren werden. Es könnte sein, dass dies einen einmaligen Zustand am Testgerät darstellt. Aber es kommen, bezüglich der Verarbeitung der Hardware, leichte Bedenken auf.

 

Hardware Innenleben: Display / Sound Qualität / Batterielaufzeiten des Motorola Xoom

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(Bild: engadget.com)

Wie bereits in der Einführung erwähnt, ist die Ausstattung des Motorola Xoom bestens. Die Performance des Tablet PC war recht zackig. Ein paar Geschwindigkeitsprobleme traten bei der Übertragung von einigen Files vom PC auf das Xoom auf, sowie beim schnellen hin- und herspringen zwischen vielen APPs. Aber der Gesamteindruck, was die Geschwindigkeit des Xoom angeht, war doch sehr beeindruckend. Insbesondere die Stabilität des Browsers, sowie die der mitgelieferten Spiele, überzeugten. Die generelle Reaktionszeit des User Interfaces und die Anspruchszeit der Touch-Befehle befinden sich auf Augenhöhe mit dem besten, was die iPads so zu bieten haben. Neben dem Tegra 2 Prozessor, 1GB RAM, sowie 32GB an interner Speicherkapazität, ist das Xoom ausgestattet mit WiFi 802.11b/g/n (2.4GHz und 5GHz), Bluetooth 2.1+EDR, GPS, einem Helligkeitssensor, sowie einem Accelerometer.

Komischerweise ist ein MicroSD Slot vorhanden, der aber derzeit nicht funktionsfähig ist. Auf Anfrage bei Motorola hin, war die Aussage des Konzerns, dass auf ein Software Update von Android gewartet wird, um den Slot zu aktivieren. Äußerst interessant!

Das Display des Motorola Xoom ist etwas größer als das des iPad und hat auch eine höhere Auflösung, nämlich 1280 x 800 Bildpunkte. Das Verhältnis von Breite und Höhe ist wesentlich anders als beim iPad, was das Xoom länger bzw. breiter wirken lässt, im Vergleich zu den Apple Tablets. Im Allgemeinen fühlt sich der Portrait Modus etwas komisch an, bei diesen Dimensionen, was aber nicht unbedingt jedem User ebenfalls so erscheinen muss. Obwohl der Screen also sehr schön aussieht, scheint die Pixeldichte etwas unter den Maßen zu leiden - auffällig insbesondere beim Benutzen der Google Books APP. Trotzdem ist das Display des Motorola Xoom mehr als geeignet, um Spiele, Grafik, sowie auch HD Video, klar und sauber darzustellen. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die automatische Helligkeits-Einstellung von Motorola, die einen dazu nötigt, andauernd die Helligkeit manuell nachzukorrigieren. Hoffentlich kommt da ein Software Update, welches die Heftigkeit, mit welcher der Screen gedimmt wird, etwas herausnimmt.

Was die Klangqualität angeht, kann das Xoom eine vernünftige Tonausgabe bieten, so lange sich die Lautstärke im mittleren Bereich befindet. Wenn man aber mal richtig aufdreht, produzieren selbst einfache Sounds wie z.B. Email Eingang, heftige Verzerrungen.

Die Batterielaufzeit des Xoom ist ausgezeichnet. Um genau zu sein, eine der besten Performances auf dem Markt! Beim Dauertest mit einem auf Endlosschleife laufendem Video, bei einer Helligkeit des Displays auf 65%, kann das Xoom mit einer Batterielaufzeit von satten 8 Stunden und 20 Minuten, auftrumpfen. Motorola selbst gibt eine Akkulaufzeit von 10 Stunden an. Wahrscheinlich ist sogar noch etwas mehr drin, wenn das Tablet im Airplane-Mode mit einer reduzierten Bildschirm Helligkeit fährt.

 

Kameras: Auflösung und Bildqualität beim Motorola Xoom

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(Bild: engadget.com)

Keine Frage: Es ist natürlich nett, eine 5 Megapixel Kamera mit LED Blitzlicht, an der Rückseite des Motorola Xoom zu finden, aber macht es wirklich Sinn, eine so hochwertige Kamera in ein Tablet PC einzubauen? Wer wird sich wohl ernsthaft mit einem Tablet, auf Motivsuche begeben? Mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich lächerlich aussieht, ist es wohl auch nicht wirklich zweckdienlich, ein so großes Gerät zu benutzen, um gute Bilder zu schießen. Zudem spiegelt der Screen, je nach Winkel so stark, dass die Vorschau nicht mehr sichtbar ist. Diese Problematik angesprochen, muss eingestanden werden, dass die Rückkamera des Motorola Xoom, wirklich ziemlich gutaussehende Fotos produziert. Zudem ist das Foto Interface in Honeycomb äußerst umfangreich und benutzerfreundlich. Aber in der Praxis hat sich einfach gezeigt, dass der Einsatz des Xoom als Profi Fotokamera, nahezu impraktikabel ist.

Die Filmaufnahmen mit dem Xoom können sich sehen lassen. Es ist schön 720p aufnehmen zu können mit einem Display von dieser Größe. Trotzdem gab es, hier und da, einige Vorkommnisse: bei der Wiedergabe fing die Aufnahme an zu ruckeln, oder stoppte sogar komplett. Die integrierte Movie Studio App ermöglicht es, relativ einfach, die eigenen Filme zu bearbeiten und zu schneiden. Obwohl die Software bei weitem noch nicht ausgereift scheint, so war es doch eine gute Idee von Google, die App dem Xoom beizufügen. Mehr dazu im Software Test.

Was also die Front Kamera angeht, so kann man von einer standartmäßigen und guten Funktionsweise ausgehen. Wahrscheinlich werden damit nicht unbedingt Fashion-Mode Aufnahmen gemacht werden, aber fürs tägliche Hair Styling und für Video Chat ist sie in jedem Fall ausreichend. Alleine die Tatsache, eine Kamera an einem Tablet PC zu haben, ist doch schon echt eine nette Angelegenheit.

 

Software: Betriebssystem und Standard APPs fürs motorola xoom

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(Bild: engadget.com)

Nicht nur die Hardware am Xoom kann sich sehen lassen. Das wirklich herausragende an dem Motorola Tablet ist das neue Betriebssystem Android Honeycomb. Android 3.0 ist die konsequente Weiterentwicklung des mobilen Open Source Betriebssystems von Google. Wie schon in unserem Artikel über Honeycomb beschrieben, ist Android 3.0, in jeder Hinsicht, ein Update, das viele Verbesserungen mit sich bringt.

Schon rein vom visuellen Aspekt her, ist Honeycomb rundum kompakter als all seine Vorgänger. Die Änderungen sind aber nicht nur rein visueller Art. Viele Funktionen, die einfach nicht verständlich waren, wurden über Bord geworfen oder so verändert, dass auch der einfache Benutzer sie intuitiv bedienen kann.

Das gesamte Look and Feel von Android, angefangen bei der Auswahl einer Wallpaper, bis hin zur Art und Weise, wie die Fenster der Apps und der Widgets präsentiert werden – alles ist neu!

Anders aber, als bei Apples zielstrebigem iOS, ist Android noch immer gespickt mit Variablen und Eventualitäten. Dies macht die Navigation in Android zu einem Art Lernprozess, und obwohl Honeycomb große Schritte gemacht hat, um diesen Prozess zu vereinfachen, ist es noch nicht 100% ausgereift in dieser Richtung.

 

Browser App: Flash Support!

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(Bild: engadget.com)

Der Browser des Xoom erinnert stark an Google Chrome und macht wirklich Spaß. Wer Chrome bereits als Browser kennt, wird sich hier schnell wie zu Hause fühlen. Die Seiten werden schnell geladen und sauber auf dem Tablet dargestellt. Ein wenig schlechte Stimmung kommt auf, wenn man bemerkt, dass der Flash Player nicht schon auf dem Xoom vorinstalliert ist. Komisch eigentlich, wenn man bedenkt, dass Flash Support einer DER Vorteile ist, den Android gegenüber iOS hat!

Auch nicht so schön ist die Tatsache, dass das Xoom vom Browser noch als Android Phone identifiziert wird, was zur Folge hat, dass viele von den Webseiten mit einer Mobile-Version, sich einfach nur an den schönen, großen Browser Tab hängen. Bei einem Browser, der sich so nahe an Chrome orientiert, hätte sich Google hier etwas mehr ins Zeug legen können.

 

Gmail App: noch nicht ausgereift!

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(Bild: engadget.com)

Gmail wurde für Honeycomb komplett neu designed. Und es handelt sich hierbei um ein einschneidendes Upgrade. Es wäre schön, sagen zu können, dass Gmail in Honeycomb wunderbar funktioniert, aber das User Interface hat seit dem Update, ein paar nervtötende Eigenschaften inne. Hoffentlich wird Google sich bei der Weiterentwicklung von Android, mit dem Gmail UI nochmal gezielt auseinandersetzen.

Das UI der Browser App erscheint, im Großen und Ganzen, zu verwirrend. Es gab schon immer eine Menge versteckte Funktionen in Gmail für Android. Jetzt, da diese versteckten Elemente an die Oberfläche gebracht werden, scheint es, als ob kein eigentlicher Ausgangspunkt vorhanden ist. Wie auch bei anderen Apps von Android, springt man hin und her, nicht wissend, wo denn jetzt das eigentliche Hauptmenu sein soll. Noch mehr Verwirrung stiften die Contextual Menus, die sich, je nach Verhalten des Benutzers, verändern. Man muss sich also ständig mit verstreuten Navigationselementen auseinandersetzen, die sich dann auch noch verändern, während man seiner Arbeit nachgeht. Von Benutzerfreundlichkeit kann hier nicht die Rede sein.

 

Music App: intelligent überarbeitet!

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(Bild: engadget.com)

Es wurde auch langsam Zeit: Die Musik App von Honeycomb wurde ebenfalls komplett neu überdacht und das Resultat ist atemberaubend! Vergangenheit ist der amateurhafte und langweilige Android Player. Dieser wurde jetzt von einem 3 dimensionalen Interface ersetzt, das nicht nur hübsch aussieht, sondern wirklich etwas hergibt. Es gibt 2D Ansichten für die Albumliste und die Playlisten, aber die Flipbook Ansicht ist auch gar nicht schlecht, um einzelne Titel zu finden. Leider hatte das Xoom kleine Probleme, mit den Bildern zu den einzelnen Titeln und Albums. Diese wurden nicht immer exakt zugewiesen. Von diesem kleinen Ausrutscher mal abgesehen, hat Google mit dem neuen Android Musik Interface absolut überzeugende Arbeit abgeliefert!

 

YouTube App: umfangreich und übersichtlich!

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(Bild: engadget.com)

Wie schon die Musik App, so wurde auch die YouTube App ordentlich aufgemotzt. Sie reiht sich ordentlich in den 3D Look von Honeycomb mit ein. In der YouTube App gibt es eine schöne Wall mit allen Videos zu einem gewünschten Thema. So kann man sich also ein komplettes Set von Ouch-Videos, Tanz-Videos, oder auch Videos zu einem Lieblingskünstler anzeigen lassen. Das Abspielen der Videos, ist mehr oder weniger von YouTube abhängig. Heutzutage bedeutet das eben lange Bufferzeiten. Leider.

 

Google Talk App: flüssig - harmonisch

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(Bild: engadget.com)

Die Google Talk App in Honeycomb kann sich sehen lassen. Nicht nur die nahtlose Verknüpfung mit existierenden Accounts, sondern vor allem die Art und Weise, wie sie sich sowohl Video-, wie auch Audio-Konversationen, zu Nutze macht, ist überwältigend.

Die App an sich ist ziemlich unkompliziert, aber es bereitet ein klein wenig Kopfzerbrechen, bis klar wird, wie zwischen Audio, Video und Chat, gewechselt wird. Das ankommende Videosignal beim Gesprächspartner kommt ein bisschen aus der Lo-Res Ecke, sogar beim Einsatz von WiFi. Eigentlich ist es unklar, warum das so ist und hoffentlich wird es durch ein bisschen Software Tuning in der Zukunft aufgehoben werden. Alles in allem arbeitet die neue Google Talk App sehr harmonisch mit dem Motorola Xoom zusammen.

 

Movie Studio App – stark verbesserungsfähig

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(Bild: engadget.com)

Die Erwartungen bezüglich der Movie Studio App waren voller Hoffnung. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das Movie Studio in direkter Konkurrenz zu Apples iOS, iMovie steht. Obgleich die Software sehr stark scheint, ist die Praxiserfahrung mit der Movie Studio App nicht wirklich prickelnd. Abgesehen davon, dass sie insgesamt sehr schleppend arbeitet, wird das Editieren von Clips, gar zu einem glanzlosen Unterfangen. Man kann schon ein bisschen damit arbeiten, aber die App ist bei weitem nicht so Bedienungsfreundlich, wie sie sein sollte. Viel zu oft muss man auf irgendwelche Clips warten, die sich langsam zusammenrechnen, oder auf Videowiedergabe, die einfach nur hängt. Die Movie Studio App ist nicht komplett unbrauchbar, aber sie muss noch 1-2mal überarbeitet werden, bevor sie sich ernsthaft der Öffentlichkeit stellen kann. Wirklich schade, denn das Xoom befindet sich ja schon im Handel.

 

Zusätzliche Apps fürs Motorola Xoom noch dürftig

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(Bild: engadget.com)

Es gibt eine Hand voll an zusätzlichen Applikationen für Android Honeycomb, die die Gesamtheit der Möglichkeiten, die das Xoom bietet, ansatzweise in Erscheinung treten lassen: Google Body (ein interaktiver 3D Simulator für den menschlichen Körper), Pulse (Ein Newsreader, der schon in einer iOS Version bekannt ist), und Spiele wie Cordy, zeigen, dass Android Honeycomb Stärken hat, die sogar iOS in den Schatten stellen können. Leider sind nicht sehr viele dieser Apps bisher auf dem Markt. Und es kann bei weitem nicht behauptet werden, dass Googles Honeycomb einen Vorsprung hat, was App Entwicklung für Tablet PCs angeht.

Es gibt große Versprechen, bezüglich der App Entwicklung für Android Honeycomb Tablets, aber derzeit sind Apps für das Honeycomb Betriebssystem nur eine kleine Randerscheinung in dem riesigen Angebot an Apps für Android. Und der Großteil dieser Apps, stellt sich auf einem Motorola Xoom 10.1-Inch Display, mit entsprechender Auflösung, einfach nicht anschaulich in Szene.

 

Zusammenfassung unseres Tests "Motorola Xoom" Tablet

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(Bild: engadget.com)

Trotz der Nachteile, die wir in diesem Test erläutert haben, gibt es tatsächlich vieles am Xoom, was gefällt. Neben den vielen Lobeshymnen auf das wohl beste Android aller Zeiten, ist die Hardware, die ins Motorola Xoom gepackt wurde, in der Tat, ziemlich gut. Das Tablet ist schnell und geschmeidig.

Das Problem mit dem Xoom ist nicht das Gesamterscheinungsbild der Software und auch nicht die Konfiguration der Hardware. Es geht vielmehr um die Details. Zu viel Mängel an beiden Fronten: sowohl diese läpprigen Knöpfe, als auch die Hänger im OS, erwecken den Anschein, als ob das Xoom schnell auf den Markt gebracht werden musste, um Apples Vormarsch im Tablet PC Segment, Einhalt zu gebieten. Und das unbeachtet der Tatsache, dass der Android APP Markt noch gar nicht wirklich etwas hergibt.

Ist das Motorola Xoom wirklich ein echter Konkurrent für das iPad? Auf jeden Fall! Und in vielen Dingen deklassiert es das Apple iPad sogar. Nichtsdestotrotz ist die Benutzerfreundlichkeit bei weitem noch nicht da, wo sie angesiedelt sein sollte. Und bevor Google seine Strategie bezüglich Tablet Software und Hardware nicht etwas klarer zeichnet, raten wir zum abwarten! Android Honeycomb und das Motorola Xoom sind spektakuläre Arbeit – Im Moment aber noch ausbaufähig!

 

Nachtrag: Seid kurzem ist das neue Android OS erhältlich. Es ist davon auszugehen, dass auch das Motorola Xoom Tablet ein Uppdate erhalten wird und die gesamte Software Performance dadurch verbessert wird. Hier die Neuerungen von Android Ice Cream Sandwich: Android 4.0 Features.

 

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