Microsofts "Surface" Tablet

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Der Boomende Tabletmarkt zieht auch anfängliche Skeptiker auf den Plan. Steve Ballmer - der dem iPad noch vor zwei Jahren keine großen Chancen einräumte, stellte diese Woche Microsofts erstes eigenes Tablet vor, das Surface.

Das Surface bietet mit seinen zwei Varianten und der integrierten Tastatur durchaus einige Features, die eine nähere Beschäftigung mit dem neuesten Zugang auf dem Tablet Markt lohnenswert machen.

 


Da ist zunächst das serienmäßig enthaltene Keyboard, das in bester Laptop-Manier per Scharnier mit dem Tablet verbunden ist und in zugeklapptem Zustand den Screen schützt. Trotz der geringen Höhe ist Handzeugenberichten zufolge die Usability sehr gut und fast mit einem regulären Keyboard zu vergleichen.

Der berührungsempfindliche "HD" Screen, dessen Auflösung bisher nicht bekannt wurde, ist im 16:9 Format gehalten und mit 10,2 Zoll vergleichbar mit dem des iPads.

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Als Betriebssystem ist für die "dickere" Variante, die mit einem Intel Prozessor einen vollwertigen PC ersetzen soll, Windows 8 vorgesehen. Die dünnere Variante läuft mit Windows RT, einer etwas abgespeckten Version, die dafür durch den Einsatz von ARM-Prozessoren weniger leistungshungrig ist und damit auch einen kleineren Akku erlaubt. Die RT Variante wird mit 676 gerade einmal 14 Gramm mehr wiegen, als das neue iPad 3.

Die readwrite Kollegen haben das Tablet schon in Händen gehalten und berichten, dass es "solide wie ein Panzer" ist. Das Wall Street Journal spricht davon, dass sich das Tablet anfühlt wie ein Schweizer Messer und aus Microsofts Designabteilung ist zu hören, dass bei der Entwicklung daran gearbeitet wurde, das das Zuschnappen der magnetischen Tastatur wie das satte Zufallen einer Autotüre klingt.

Nettest Feature ist der serienmäßig eingebaute Standfuß, der offensichtich jedoch ebenso wie das SmartCover das Tablet entweder fast senkret oder fast eben hält, aber nicht im ergonomischen 50° Winkel. Dennoch: ein Bonus im Vergleich zu teuren Ausstattungsextras wie bei Apple.

Man kann auf Microsofts Surface Tablet gespannt sein, ist es doch die erste Entwicklung seit der Xbox, die das Potenzial hat, Fuß zu fassen. Als echte Alternative zum Laptop dient es nicht nur aufgrund der Tastatur, sondern auch durch das für viele vertraute Betriebssystem sowie etwas mehr Freiheit im Datenaustausch durch einen SD Karten Slot.

 

microsoft-surface-tabletDas Surface Tablet Video bei Microsoft macht Lust auf mehr.




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