AR - Augmented Reality: Zukunft der Nutzerinteraktion in Apps

20.03.2019
AR - Augmented Reality in Apps

Die Verknüpfung der realen Welt mit virtuellen Elementen bietet mobilen Apps enormes Potenzial. Das digitale Zeitalter schreitet gerade in eine neue Ebene ein: „Augmented Reality“ lautet das Schlagwort. Dabei geht es um die„Erweiterung der Realität“ und die damit verbundene Verschmelzung mit digitalen Inhalten. Viele mobile Apps erweitern ihr Angebot dementsprechend, um den Nutzern neue Möglichkeiten zu bieten und auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein. Ob reine Informations-und Werbeplattformen, innovative Online-Shops oder kreative Webauftritte, Augmented Reality bietet die Möglichkeit, Apps auf eine neue Ebene zu heben. Sowohl Anbieter als auch Anwender profitieren dabei enorm von der intelligenten Technik...


Die Fernsehbranche nutzt die Möglichkeit von Augmented Reality bereits seit vielen Jahren. So werden beispielsweise bei Fußballübertragungen Abseitslinien oder Entfernungen eingeblendet und damit reale Bilder mit digitalen Elementen verbunden. Zusatzinformationen bei Bildern und Videos durch grafische Einblendungen oder virtuelle Objekte sind hier kaum Grenzen gesetzt.



Digitale Erweiterung der realen Welt

Während Benutzer bei der virtuellen Realität komplett in eine künstliche Welt eintauchen, werden bei der Augmented Reality digitale Elemente in die reale Welt eingefügt und mit Funktionen verknüpft. Mit Augmented Reality lassen sich Informationen passgenau darstellen und visualisieren. Vor allem die Verbindung von Texten, Bildern, Grafiken oder Videos mit der realen Welt bietet hierbei ungeahnte Möglichkeiten.

In der Industrie werden Augmented-Reality-Anwendungen häufig mit Endgeräten wie Smartphones oder Datenbrillen eingesetzt, um Abläufe und Prozesse effizienter gestalten zu können. Dadurch lassen sich etwa Probleme aus der Ferne lösen oder Schulungsprozesse effizienter gestalten. Unternehmen profitieren hierbei insbesondere von effizienteren Prozessen, besseren Dokumentationen und Qualitätskontrollen sowie einem effektiveren Wissenstransfer.



Einsatz von Augmented Reality in Apps

Unzählige Einsatzmöglichkeiten von Augemented Reality

In der Geologie wird die Augemented Reality schon länger zur Darstellung von Bodenschätzen genutzt, ebenso bei Flug- und Fahrsimulationen oder in der Architektur, um geplante Gebäude im realen Stadtbild darzustellen. Im Unterhaltungssektor ist die Technik ebenfalls bereits gut verbreitet. Besucher eines Museums erhalten zum Beispiel durch virtuelle Objekte Zugang zu mehr Informationen.

Den Anwendungsmöglichkeiten von Augmented Reality sind aber kaum Grenzen gesetzt und in nahezu allen Bereichen denkbar. In der Produktion könnten Mechaniker beispielsweise Arbeitsschritte im Sichtfeld einblenden lassen, im Kreativ-Bereich können Vorschauen von Werken in der realen Umgebung betrachtet und diskutiert werden. Auch und in sehr sicherheitsrelevanten Bereichen finden sich Anwendungen, wie beispielsweise die Hervorhebung von Gefahrenzonen für Feuerwehrleute.



Bekannte Augmented Reality Apps

Eine der bekanntesten Augmented Reality Apps ist das Spiel Pokémon Go aus dem Jahr 2016 von Nintendo. Hier werden virtuelle Figuren in der realen Umwelt angezeigt und mit ihr verbunden. Computerspieler können damit in ihrem eigenen Garten auf Monster-Jagd gehen.

Auch IKEA verfügt über eine beliebte App, bei der Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände in der eigenen Wohnung beliebig platziert werden können. Der klassische Bauklötzchen-Hersteller Lego hat die Augmented-Reality-Technik ebenfalls in einer App integriert. Gespielt wird in Kinderzimmern damit nicht mehr nur mit physischen Bausteinen, sondern auch mit virtuellen. So können an einem Lego-Modell bis zu vier Kinder gleichzeitig spielen. Im Bereich des Lernens und der Weiterbildung kann Augmented Reality besonders förderlich sein, wenn beispielsweise abstrakte Prozesse interaktiv mit realen Elementen dargestellt werden und sich dadurch die Lernmotivation und Lernfähigkeit erhöht. Denkbar wären in Zukunft auch virtuelle Plakate, Schaufenster oder Verkehrsschilder.



Umsetzung einer Augemented Reality App

Um Augmented-Reality-Anwendungen zu erstellen, sind verschiedene technische Bestandteile nötig wie eine Kamera, Trackinggeräte und die entsprechende Software. Ein Kernbestandteil sind 3D-Modelle, hierfür gibt es zahlreiche Standards, die sich mit einer CAD-Software erstellen lassen.Wirklichen Mehrwert liefert die Augemented Reality aber erst in Kombination mit einer konkreten Anwendung. Zu der eigentlichen Augmented-Reality-Funktion gehört daher üblicherweise noch eine mobile App, die dem Nutzer die Interaktion mit der augmentierten Ansicht ermöglicht. Hierfür kann auf eine native Entwicklung mit den Plattformen von Google und Apple sowie auf hybride Ansätze mit Javascript zurückgegriffen werden, um Ideen zielgenau umzusetzen.



Mittelständische Unternehmen können profitieren

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung entdecken branchenübergreifend immer mehr mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten von Augmented Reality für das eigene Marketing, den Vertrieb und den Service. AR-Lösungen können hier besonders im Kundenservice hilfreich und nützlich sein. So ließe sich zum Beispiel eine reale Wohnung mit digitalen Elementen komplett einrichten oder farblich verändern. Bei einer Badsanierung könnte die Anordnung der Fliesen und Dusche simuliert werden. AR-Apps könnten hierbei Elemente im Raum selbst identifizieren und in Kombination mit einer künstlichen Intelligenz sogar eine Neugestaltung vorschlagen.

Augmented Reality ist die Zukunft der Nutzerinterkation. Die Möglichkeiten sind vielseitig und die Vorteile für den Nutzer sind zahlreich, wie etwa die Ermöglichung neuer Geschäftsmodelle, eine größere Interaktivität sowie die effizientere Gestaltung von Prozessen.


Artikel in freundlicher Zusammenarbeit mit Pragmatic Apps:

Pragmatic Apps - App Programmierung