Adobe kauft PhoneGap

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Adobe hat Nitobi Software, die Firma hinter dem beliebten HTML5 Framework PhoneGap, gekauft.

PhoneGap’s Open Source Software erlaubt die Programmierung von Apps in HTML5 und JavaScript mit der Möglichkeit, die App in nativen Code für fast alle Betriebssysteme zu konvertieren.

Der große Erfolg von PhoneGap, das bisher über 600.000 Mal heruntergeladen wurde, basiert auf der Unterstütung einer Vielzahl von Betriebssystemen, wie iOS, Android und BlackBerry.

Adobe = Flash;  Phonegap = HTML5; ADobe != HTML5; ADOBE <> Phonegap ?

Für Adobe schließt sich mit PhoneGap eine große und mittlerweile bittere Lücke im Produktportfolio. Das Unternehmen aus San Jose befand sich mit Flash seit langem im Zwist mit Apple, die diese Software aus Performance und Sicherheitsgründen gänzlich von ihren Geräten verbannt hat. Durch den Kauf von Nitobi setzt Adobe einen Fuß im Zugang zu Entwicklern und Marktanteilen im mobilen Geschäft auf den Boden. Nach Aussage der Californier bietet man damit den Entwicklern die Wahl, mobile Apps mit HTML5 und JavaScript oder eben mit Adobe Air und Flash umzusetzen.

Die Zukunft von PhoneGap

Auf Entwicklerseite wird der Zukauf durch das im NASDAQ notierte Unternehmen aber nicht besonders freudig aufgenommen. Die Befürchtungen sind sicherlich berechtigt, dass PhoneGap durch Adobe deutlich stärker kommerzialisiert wird, als das bisher der Fall war. Auch die Einbindung von PhoneGap in die wenig geliebten Adobe Software Bundles, mit denen das Unternehmen versucht, Anwender mit einer Palette von Produkten auf einmal zu beglücken beinhaltet die Gefahr, dass die bisher stabile Software in den Mühlen des Konzerns gemahlen wird und am Ende, erweitert durch Schnittstellen und Funktionen, in der Usability deutlich verschlechtert herauskommen wird.

 

 

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